BauherrenInnen

1. Baubetreuung/Baubegleitung im privaten Bereich

Sie sind BauherrIn und es gibt Situationen, die Sie vielleicht so oder ähnlich kennen:

       der Architekt hat wichtige Planungsdetails vergessen, obwohl Sie mehrfach darüber gesprochen haben – jetzt ist es zu spät bzw. bewirkt hohe Mehrkosten, die Sie zu tragen haben …

√       die Baufirmen halten die zugesagten Termine nicht immer ein und die Baufertigstellung scheint fraglich. Aber Sie haben Ihre Mietwohnung schon gekündigt und die Finanzierung wird aufgrund unvorhersehbarer Mehrkosten langsam eng …

√       Sie entdecken als Laie Ausführungsmängel (und das ist oft schon schwer genug) und Sie fordern deren unverzügliche Beseitigung, aber kennen Sie die Unterschiede zwischen: einer hinzunehmenden Unzulänglichkeit, einem hinnehmbaren Mangel oder einem nachzubessernden Mangel …

     oder … sind zig-mal besprochene, mündlich beauftragte aber nicht  ausgeführte Sonderleistungen auch Baumängel ?

     eigentlich könnten Sie eine lange Liste Ihrer Sorgen und Nöte aufstellen …

2. Muss das wirklich sein? Wir unterstützen Sie wie folgt:

  •        Sie schildern uns zunächst vertraulich per Telefon/per Fax/per mail Ihre Probleme oder ganz einfach: fragen Sie, was Sie interessiert.

Wenn Sie es wünschen, kommen wir schnellstmöglich auf Ihre Baustelle und überprüfen bei dieser ersten Inaugenscheinnahme Ihre Kritikpunkte, wir beantworten Ihre Fragen – professionell, zügig und zu einer vorher fest vereinbarten preisgünstigen Pauschale, damit Sie nicht noch weitere Überraschungen erleben.

Vor Ort überprüfen wir dann anhand Ihrer Kritikpunkte den Bauvertrag, die Baubeschreibung und die Bauausführung, stellen Baumängel und Bauschäden fest und übergeben Ihnen unsere Stellungnahme schriftlich mit Vorschlägen zur weiteren Vorgehensweise – je nach Art und Umfang  unserer Aufwendungen erhalten Sie dazu vorab unser verbindliches         Angebot für Ihre Entscheidung.

Sollten wir dann gemeinsam zu der Überzeugung kommen, dass dringend gehandelt werden muss, dann entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen die  Strategie zu den weiteren Vorgehensweisen, wobei wir stets bemüht sind, gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.

٭       P.S.: Es gibt viele hervorragende Architekten und ausgezeichnete Baufirmen/Handwerker – leider gibt es aber auch Ausnahmen – und nicht alle  Fehler beruhen auf Missverständnissen zwischen Bauherren und den  Ausführenden …

 

3. Bauvertragsmanagement

Sie sind BauherrIn oder haben bereits vor Jahren gebaut bzw. ein Eigenheim/ eine Eigentumswohnung erworben:

       Sie haben einen Bauvertrag mit mehreren Handwerkern, einer Baufirma, einem Generalbauunternehmer abgeschlossen oder erwerben schlüsselfertig.

       Die Baumaßnahme oder der Erwerb liegen bereits einige Jahre zurück,  aber es tauchen Mängel auf.

4. Eine Baumassnahme sollte grundsätzlich nicht ohne Bauvertrag ausgeführt werden. Wir prüfen für Sie wie folgt (auszugsweise):

  •  Vertrag zuordnen nach VOB oder BGB

Gibt es Ausschlussklauseln zur VOB (z. B. Massenveränderungen, Gewährleistungsfrist, etc.)?

Liegen Änderungen vor zu VOB – Regelungen ( z. B. Bauherrenrisiko,  Abnahmemodalitäten, etc.)?

Gibt es Änderungen zu VOB – Regelungen bei z. B. Sicherheitsleistungen,   Gewährleistungen, etc.?

Sind Widersprüche innerhalb der Vertragsbedingungen bzw. innerhalb des Leistungsverzeichnisses festzustellen?

Welche Regelungen gibt es zu Vollmachten des Auftraggeber–Vertreters?

Welche Unterlagen liegen als Vertragsbestandteil dem Vertrag zugrunde  ( z. B. Bodengutachten)?

Wie sind z. B. Bauzeiten, Teilfristen, Teilabnahmen geregelt?

Wie sind Koordinierungen mit anderen Gewerken und anderen Baufirmen

festgelegt?

Diverses

٭       P.S.: Es werden immer wiederkehrend Bauleistungen ohne jegliche vertragliche Regelungen erbracht. So lange diese Gewerke nicht „schwarz“  errichtet werden, unterliegen diese in Ausführung und Gewährleistung  sämtlichen rechtlichen Regelungen – der Anspruch auf Vertragserfüllung  ist jedoch häufig nur erschwert oder oftmals nicht (mehr) durchzusetzen.

5. Örtliche Bauüberwachung/Kostenkontrolle

Sie sind BauherrIn eines neuen Eigenheims, Sie bauen um oder an bzw. die Sanierung wird ausgeführt:

 √       Sie haben einen Architekten gemäß HOAI beauftragt und dieser übt nun  nach Planung, der Einleitung der Genehmigungsverfahren, der Ausschreibung und Beauftragung die Bauüberwachung als Ihr Erfüllungsgehilfe aus.

       Die Überwachung ist neben der Eigenverantwortung sämtlicher an der Baumassnahme Beteiligten theoretisch durch den Architekten gewährleistet, aber die Maßnahme schreitet nicht zügig voran, die Firmen arbeiten nicht zu Ihrer vollen Zufriedenheit und die Zeit drängt.

 √       Zusätzlich erhalten Sie diverse Nachtragsangebote und die geplanten Baukosten werden überschritten.

6. Leistungen sind grundsätzlich gemäß Vertrag zu erbringen, Fristen und Baukosten einzuhalten. Wir prüfen für Sie wie folgt (auszugsweise):

  • Werden die öffentlich-rechtlich einzuhaltenden Vorschriften der Bauausführung von jedermann eingehalten und wird entsprechend der genehmigten Bauvorlagen errichtet?

Ist sachgemäß abgesteckt, sind ausreichende Höhenfestpunkte vorhanden,  führt der Objektplaner die Kontrolltätigkeiten der Ausführungen lt. Vertrag und gemäß der allgemein anerkannten Regeln der Technik ausreichend (etwa täglich, mehrmals pro Woche) durch?

Werden die Bautagesberichte durch die Ausführungsfirmen täglich fachgerecht geschrieben und dem Architekten mehrfach pro Woche zur Prüfung vorgelegt?

 Werden Stundenlohnarbeiten oder nachträgliche Leistungen angeordnet und zeitnah dem Architekten und unverzüglich Ihnen als Auftrager zur Prüfung und Anerkennung vorgelegt?

Werden die Lieferungen gemäß der vorgeschriebenen Qualitätsstandards oder die Mengen über Lieferscheinkontrollen überprüft, erbrachte Leistungen zeitnah gemeinsam mit den Ausführenden aufgemessen und rechtzeitig Teilabnahmen durchgeführt?

Werden Mehrleistungen notwendigerweise angeordnet, erfolgt eine sachgerechte Überprüfung der Mängelbeseitigung und findet eine vertragskonforme Abnahmeverhandlung nach Baufertigstellung statt?

Diverses

 ٭       P.S.: Es wird immer wieder behauptet, dass es völlig normal sei, dass die Ausführungsfristen oder die geschätzten Baukosten nicht einzuhalten sind. An diesem „Normalfall“ sollten Sie sich keinesfalls orientieren, denn wir weisen nach, dass pünktlich und ohne Kostensteigerungen geplant und ausgeführt werden kann.

7. Energiesparmaßnahmen

Sie wollen bauen bzw. kaufen oder sind bereits Eigentümer eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung und wollen Ihre Energiekosten

senken:

 √       Die Energiekosten steigen seit Jahren überproportional und belasten zunehmend das zur Verfügung stehende Haushaltseinkommen.

 √       Durch die gesetzlichen Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV)  besteht der Zwang zur Optimierung der Energiekosten.

 √       Sie wissen jedoch nicht, welche Sparmaßnahme bei Ihnen ideal ist?

8. Die Beachtung eines optimierten Energieversorgungskonzepte reduziert Ihre Kosten. Wir prüfen für Sie wie folgt (auszugsweise):

  • Wurden in Ihrem Haus/Ihrer Wohnung jemals energiesparende Baumaßnahmen (Heizung, Fenster, Außenhaut, etc.) oder Energieflussmessungen (Blower Door Test) bzw. Gebäudedichtheitsmessungen durchgeführt?

Werden in absehbarer Zukunft Energiesparmaßnahmen durchgeführt und beabsichtigen Sie auch den Wechsel der einzusetzenden Heizenergie?

Kennen Sie den Begriff „Erneuerbare Energie“ und kennen Sie die unterschiedlichsten Formen der dabei zur Anwendung kommenden diversen  Technologien?

Sehen Sie bei sich die Möglichkeit zum Einsatz von Solar- oder Photovoltaikanlagen zur Warmwasseraufbereitung und ggf. Stromerzeugung?

Kennen Sie die Technologie eines BHKW´s (Blockheizkraftwerk) und wissen Sie, dass damit mittlerweile auch kleinste Gebäudeeinheiten rentabel beheizt und mit Warmwasser versorgt werden können – idealerweise  unter Einbeziehung der finanziellen Möglichkeiten er gesetzlichen Fördermaßnahmen und der Förderungen durch Ihre Hausbank und die KfW?

Kennen Sie das Nutzungsprinzip einer Wärmepumpe und könnten in der Nähe Ihres Wohnstandortes gegebenenfalls auch die entsprechend notwendigen Tiefenbohrungen durchgeführt werden? Und wenn nicht:  Luft-Wasser-Wärmepumpen sind technisch höchststehende Energieerzeugungsanlagen – oftmals gekoppelt mit Wärmerückgewinnungsanlagen.

Kennen Sie die Begriffe „Holzhackschnitzel“ oder Holzpellets“ und könnten Sie vorstellen, diese nachwachsenden Rohstoffe aus heimischen Wäldern auch bei sich anstelle der Gas-/Ölheizung zu nutzen?

Haben Sie bereits den Begriff „Energiespardorf“ gelesen und wohnen Sie in einem Gebiet, in dem viele Hauseigentümer sich etwa mit einem Biogas produzierenden Landwirt zu einer gemeinsamen Fernwärmenutzung entschließen könnten?

Sollten Sie neugierig geworden sein, dann sind Sie herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden. Wir informieren Sie gerne.

ExistenzgründerInnen

1. Persönliche Voraussetzungen

Sie sind von Arbeitslosigkeit bedroht bzw. bereits ohne Beschäftigung oder Sie könnten in eine bestehende Firma „einsteigen“ oder noch einfacher: Sie wollen noch einmal  „ganz  neu anfangen“– in jedem Fall können Sie sich vorstellen, eine Existenz alleine oder mit PartnerInnen zu gründen:

       Alle Welt spricht von Marktlücken und davon, dass Sie als Existenzgründer diese nur entdecken müssten, nur eine „zündende Idee“ zur Besetzung dieser Marktnischen bräuchten …

√       Im Internet, in unzähligen Broschüren und TV-Beiträgen werden Sie mit Informationen überschüttet – aber sind Sie schon ein einziges Mal danach befragt worden, warum und ob Sie sich wirklich selbständig machen wollen?

2. Welche Kriterien sind wirklich wichtig für Ihre Entscheidungen? Wir unterstützen Sie bei dieser Vielzahl von Einzelentscheidungen zu Beginn wie folgt:

  • Wie lange bereiten Sie und Ihre Familie sich auf die Selbständigkeit bereits vor? Kennen Sie Ihre (kaufmännischen) Stärken und Schwächen?

Kennen Sie in Ihrem Bekanntenkreis Personen, die sich selbständig gemacht haben und die sowohl erfolgreich als auch gescheitert sind? Und kennen Sie die echten Ursachen des jeweiligen Ergebnisses?

Besitzen Sie sehr gute Berufs-/ Branchen-/Führungs-erfahrung bzw. wie schnell können Sie sich diese Kenntnisse aneignen? Erfüllen Sie die gesetzlichen Voraussetzungen Ihrer Branche für die Selbständigkeit?

Wissen Sie, dass Sie häufig in den ersten Jahren auf Freizeit und sehr oft auf das Familienleben nur wenig Rücksicht nehmen werden und können Sie davon ausgehen, dass insbesondere Ihre Familie Ihre Entscheidung langfristig mitträgt? Wer kann Ihre Firma bei einer Erkrankung führen?

Können Sie aus Ihrer Idee auch tragfähige Ziele entwickeln und besitzen Sie die notwendige (auch physische) Kraft und vor allem die Nerven, diese Ziele auch dann umzusetzen, wenn die Einnahmen unregelmäßig fließen und dafür die Kosten aber extrem regelmäßig anfallen?

Besitzen Sie ausreichende Vertriebserfahrungen, können Sie auf Menschen zugehen oder sollten nicht insbesondere noch Nachschulungen für Verkaufs- und Kundengespräche durchgeführt werden – vor allem, so lange Sie vor der eigentlichen Gründung noch Zeit dazu haben?

Wenn Sie gemeinsam mit Dritten eine Geschäftspartnerschaft eingehen – dann bedenken Sie vor allem, wie Sie und Ihre PartnerInnen sich unter Stressbedingungen verhalten werden und ob sie auch in vielen Jahren noch „zusammen passen“ – zumindest läuft Ihre Finanzierung vermutlich oftmals über viele Jahre.

Nehmen Sie sich mit uns gemeinsam die Zeit, diese und ähnliche Fragen bestmöglich zu prüfen. – und leiten Sie erst dann weitere Schritte ein.

3. Markt-/Standortanalyse

Ihre Entscheidung zur Existenzgründung ist gefallen und es gilt, Ihr Angebot auf Marktfähigkeit zu untersuchen und den entsprechenden Standort für den Vertrieb Ihres Angebotes zu finden:

       Die eigene neue Produktidee oder die neue Dienstleistung kann oftmals zunächst vom home-office angeboten werden und auf diese Weise fallen nicht gleich z. B. hohe zusätzliche Mietkosten an.

√       Diverse Dienstleistungen können über moderne Vertriebsformen wie online-shopping/ebay etc. im Markt eingeführt werden.

 √       Zunehmend ergeben sich große Chancen für ExistenzgründerInnen im Bereich des Franchising, da erfolgreiche Franchisegeber im Idealfall schon seit vielen Jahren über die besten Marktkenntnisse verfügen.

4. Welche Kriterien sollten Ihre Entscheidungen beeinflussen? Wir unter-stützen Sie bei dieser Vielzahl von Einzelentscheidungen wie folgt:

  • Ist Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung erklärungsbedürftig und bedarf Ihr Angebot der Kundennähe? Reicht ein guter Internet-Auftritt oder benötigen Sie neben dem Büroraum, den Geschäftsräumen auch Parkplätze?

Ist die Nachfrage nach Ihrem Angebot nahezu ausschließlich davon abhängig, dass die Verkehrslage für die Präsentation entscheidend ist, dass Sie „gesehen“ werden oder kommen die Kunden losgelöst von Ihrem Standort zu Ihnen?

Sind sie derart mutig, Ihr Angebot direkt neben der Konkurrenz zu platzieren oder ist Ihr Angebot durch echte Alleinstellungsmerkmale gekennzeichnet, so dass Sie Konkurrenz für die nächste Zeit ausschließen können?

 Auch wenn Sie aktuell daran nicht denken können – aber besteht die Möglichkeit für Erweiterungen, können Sie Mitarbeiterräume bereitstellen und sind auch zukünftig hinreichende Erweiterungsmöglichkeiten etwa für Lagerhaltung vorhanden?

 Haben Sie Ihre Entscheidung unabhängig jeglicher Finanzierungsprobleme  auf Kostenwirksamkeit überprüft? Sind Ihre Marktchancen auch dann noch realistisch, wenn die Erträge durch Eröffnungs- oder Konkurrenzdruck erheblich geringer, die Kosten aber im Zweifel wesentlich höher ausfallen als kalkuliert und ist die Standortentscheidung insbesondere unter   kostenanalytischen Gründen immer noch richtig?

 Zusammengefasst: Sind die Chancen und Risiken Ihres Marktauftrittes  gut durchdacht? Haben Sie den Bedarf und die Kundenkaufkraft gut  analysiert und sind Ihre Einschätzungen nachvollziehbar – nicht zuletzt auch für Ihre Bank und/oder Ihre anderen Geldgeber und/oder Bürgen?

 Nehmen Sie sich mit uns gemeinsam die Zeit, diese und viele weitere Fragen bestmöglich zu beantworten.

5. Eigen-/Fremdkapitalermittlung - Investitions-/Finanzierungsplanung

Für Ihre Existenzgründung ist eine seriöse Analyse Ihrer persönlichen Finanzsituation zwingend:

       Eine Finanzanalyse benötigt zunächst ausreichend Zeit – Ihre Zeit und beinhaltet u. a. die genaue Ermittlung Ihres vorhandenen Vermögens und der ggf. vorhandenen Verbindlichkeiten.

 √       Eine Investitionsanalyse bedarf der exakten Kalkulation für die jeweils notwendig zu beschaffenden Güter sowie deren Finanzierungsform Sie ist gekoppelt mit der Einnahmen-Ausgaben-Kalkulation. Grundsätzlich gilt, dass ohne die bestmögliche Abbildung ihrer gesamten finanziellen Situation erhebliche Risikopotenziale durch die Existenzgründung bestehen können.

6. Welche Daten sind zu erfassen? Wir unterstützen Sie bei dieser Vielzahl von Einzeldatenerhebungen (und hier nur ansatzweise vorgestellt) wie folgt:

  • Persönliche Ausgabendarstellung, z. B. für Wohnungskosten incl. sämtlicher laufender Kosten, für die Lebenshaltung allgemein, für Telekommunikation und die vollständigen PKW-Kosten, für Versicherungen, Vermögensbildung und Kreditrückzahlungen, Fortbildung und Urlaub, u.v.a.m.

Persönliche Einnahmendarstellung, z. B. das bisherige Nettoeinkommen und das zukünftige Familiennettoeinkommen ohne Gründungseinnahmen, Nebenverdienste oder Einnahmen aus Pacht/Vermietung, Einnahmen aus  Schenkungen von Verwandten oder regelmäßig auch zukünftig erwartbare  Unterstützungen durch Dritte, auch Einnahmen aus staatlicher Förderung  (Elterngeld, Kindergeld, Gründerzuschuss, sonstige bestehende Fördermaßnahmen), u.v.a.m.

Persönliche Vermögensdarstellung (Passiva), z. B. Feststellung von Barmitteln, Wertermittlung der eigenen Wohnung, des eigenen Hauses, der Grundstücke; ebenso Ermittlung evtl. vorhandener Beteiligungen oder  Wertpapiere, Rückkaufwerte von Lebensversicherungen sowie evtl. vorhandener sonstiger Wertgegenstände, u.v.a.m.

Persönliche Darstellung der Verbindlichkeiten (Aktiva), z. B. kurzfristige Kredite für Lebenshaltung und Kontokorrentkonten, sowie ggf. Abtretungen, Verpfändungen, Kredite oder Leasingvereinbarungen für PKW, etc., mittel- bis langfristige Kredite für Wohnung oder Eigenheim , u.v.a.m.

Ermittlung des Investitionsbedarfs (kurz-, mittel-, langfristig; z.B. Umbaumaßnahmen, Einrichtungen, PKW, etc. aber auch Unvorhergesehenes) –  sowie: Honorare, Genehmigungskosten, Franchisegebühr, Fortbildung, etc.

Betriebsmittel-/Betriebskosten: Rohstoffe, Mieten, Personal, Steuern, etc.  und persönliche Lebenshaltungskosten, Miete, Versicherungen, Steuern, etc.

Nehmen Sie sich mit uns gemeinsam die Zeit, diese und ähnliche Fragen  bestmöglich zu prüfen. – und leiten Sie erst dann weitere Schritte ein.

7. Businessplan/Qualifizierung/Gründungs-Coaching

Sie haben sämtliche Daten für Ihre Existenzgründung sorgfältig ermittelt und wollen nun damit nach außen treten:

       Im Falle der Existenzgründung in Zusammenarbeit mit der örtlichen Agentur für Arbeit sind bestimmte Regularien zwingend einzuhalten.

 √       Bei einer Existenzgründung ohne die Unterstützung der Agentur für Arbeit kommen Sie auch nicht ohne die Einhaltung diverser Vorschriften aus – die Schwerpunkte sind jedoch in der Regel anders gesetzt.

       Das Umsetzen der Geschäftsidee in die Tat sollte mit der Entwicklung des Businessplanes beginnen. Diese schriftliche, sehr ausführliche Darstellung Ihres Geschäfts-/Gründungskonzeptes ist gleichermaßen Wegweiser für Ihre einzelnen Schritte und für sämtliche Dritte ein Abbild Ihres Denkens und geplanten Handelns.

8. Wie sieht ein guter Businessplan aus? Wir unterstützen Sie bei der Erstellung wie folgt:

  • Bevor über den Inhalt nachgedacht wird, sollte über die Form Ihrer Darstellung nachgedacht werden, da nur eine klare Sprache, eine gute Gliederung und eine gute optische Darstellung, Ihre insgesamt überzeugende  Präsentation den Leser anspricht.

Die Inhalte Ihrer Darstellung sind geprägt durch Ihr Angebot und den erwartbaren Nutzen für Ihre Kundschaft. Diese Kunden gilt es genauso vorzustellen wie die evtl. vorhandene Konkurrenz und die besondere  Vorteilhaftigkeit Ihres Konzeptes im Vergleich zum Wettbewerb.

Der Businessplan dokumentiert Ihren persönlichen Informations- und Kenntnisstand, erklärt überzeugend Ihre Investitions- und Finanzierungs Überlegungen, geht auf die erwartete Liquidität insbesondere unter realen Kosteneinschätzungen und eher nicht optimal verlaufenden Einnahmen.

Nicht nur für Ihre Bank – auch mindestens ebenso wichtig ist für Sie, ob Ihre Überlegungen unter Einbeziehung vieler betriebswirtschaftlicher und sonstiger Kriterien als realistisch, nachvollziehbar und insgesamt tragfähig  anzusehen ist.

Und immer wieder zeichnen sich Geschäftskonzepte bedauerlicherweise  dadurch aus, dass die persönliche Lebenshaltungskosten, die Aufwendungen für Miete, Versicherungen, persönliche

Steuern ungenügend berücksichtigt werden oder die Geschäftsführung bei Erkrankung nicht geregelt

Existenzgründung bedeutet somit auch Qualifizierung und bestmögliche  Vorbereitung durch Praktika, Schulungen und Wettbewerbsanalyse.

Als häufig ideal hat sich eine gezieltes Gründungscoaching erwiesen.

Nehmen Sie sich mit uns gemeinsam die Zeit – für Ihren Erfolg!